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Hadamar richtet einen „Platz der Kinderrechte“

Ein starkes Zeichen für die Jüngsten: Hadamar richtet einen „Platz der Kinderrechte“ ein

Bürgermeister Michael Ruoff, zuständiger Amtsleiter Peter Wilhelmy, Kinder- und Jugenddezernentin Silke Arnold und Projektkoordinatorin des Kinderschutzbundes Limburg-Weilburg Jennifer Mayer.

„Wir möchten eure Meinung hören, sie ist uns wichtig“, bekräftigen Silke Arnold (rechts) und Jennifer Mayer (links.).

Vorschläge und Ideen können entweder in den Briefkasten an „Treffpunkt Mitte“, Krämergasse 5 in Hadamar eingeworfen werden oder per E-Mail geschickt werden an fzhadamar@dksb-lm.de.

„Kinderrechte sind kein optionales Extra, sondern das Fundament einer kinderfreundlichen Gesellschaft und einer sicheren Umgebung für Kinder“, so Bürgermeister Michael Ruoff. Um dieses Bewusstsein im Alltag zu verankern, hat das Familienzentrum des Kinderschutzbundes Limburg-Weilburg in Kooperation mit der Stadt Hadamar den „Platz der Kinderrechte“ am Neumarkt ins Leben gerufen. Bürgermeister Michael Ruoff, zuständiger Amtsleiter Peter Wilhelmy, Kinder- und Jugenddezernentin Silke Arnold und Projektkoordinatorin des Kinderschutzbundes Limburg-Weilburg Jennifer Mayer setzen dafür das Zeichen.

Sichtbarkeit schaffen auf dem Neumarkt
Der Spielplatz am Neumarkt dient ab sofort als zentraler Ort, an dem Kinderrechte durch verschiedene Aktionen sichtbar und direkt erfahrbar gemacht werden. Basierend auf der UN-Kinderrechtskonvention von 1992 stehen dabei drei gleichrangige Säulen im Fokus: Schutz, Förderung und Teilhabe.

„Diese Grundprinzipien müssen bei allen Entscheidungen, die Kinder betreffen, stets mitbedacht werden. Das geschieht in der Praxis jedoch noch viel zu selten“, erklären die Initiatoren. „Wir wollen das ändern und mit diesem Platz den Startschuss für weitere Beteiligungsformate in Hadamar geben“, ergänzt Bürgermeister Michael Ruoff.

Kinder als Experten in eigener Sache: Der Kinderrechtespaziergang
Ein Herzstück des Projekts ist die aktive Partizipation. Ein erster konkreter Schritt ist der geplante Kinderrechtespaziergang. Hierfür wird ein spezieller Stadtplan erstellt, den die Kinder aktiv mitgestalten können. An verschiedenen Standorten in der Stadtmitte werden Schilder angebracht, die über einzelne Kinderrechte informieren und diese in den öffentlichen Raum tragen. „Wir möchten für die Belange von Kindern und Jugendlichen da sein und unseren Teil zur aktiven Gestaltung und Umsetzung der Kinderrechte in unserer Stadt beitragen“, so Jennifer Mayer.

Aufruf zur Mitgestaltung: Eure Meinung zählt!
Der Kinderschutzbund und die Stadt Hadamar betonen, dass der Platz kein fertiges Denkmal ist, sondern ein lebendiger Prozess, der von den Kindern selbst geformt werden soll.

Deshalb ergeht ein direkter Aufruf an alle Kinder und Jugendlichen in Hadamar: Was bewegt euch? Welche Erwartungen habt ihr, wenn ihr den Begriff „Kinderrechte“ hört? Wie stellt ihr euch eine kinderfreundliche Stadt vor?

Interessierte Kinder, Jugendliche und Eltern können ihre Vorstellungen und Wünsche direkt an den Kinderschutzbund Limburg-Weilburg richten, damit diese in die weitere Umsetzung des Platzes einfließen können. Ebenso sind Vorschläge willkommen, an welchen Plätzen und Orten die Schilder für die einzelnen Kinderrechte gut passen. Die folgenden Schilder wären zu verteilen: „Recht auf Gesundheit“, „Recht auf Bildung“, Recht auf Gleichheit“, Recht auf Teilhabe“, Recht auf Spiel und Freizeit, „Recht auf Schutz vor Gewalt“, und „Recht auf Beteiligung“.

Vorschläge und Ideen können entweder in den Briefkasten an „Treffpunkt Mitte“, Krämergasse 5 in Hadamar eingeworfen werden oder per E-Mail geschickt werden an fzhadamar@dksb-lm.de.