Pünktlich zum Beginn der Mähsaison 2026 konnte der städtische Bauhof Hadamar einen neuen Frontmäher in Betrieb nehmen. Die Anschaffung erfolgte als Ersatz für den bisherigen Rasentraktor, der aufgrund seines hohen Alters zunehmend störanfällig geworden war und insbesondere bei der Pflege großer städtischer Grünflächen zum Einsatz kam.
Bereits im Sommer 2025 hatten sich die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes in Abstimmung mit dem Bauamt intensiv mit möglichen Ersatzgeräten befasst. Neben der Besichtigung verschiedener Maschinen wurden auch Erfahrungswerte benachbarter Kommunen eingeholt. Ziel war es, die Nachteile des bisherigen Rasentraktors – insbesondere Verstopfungen beim Mähen von taufrischem Gras in den Morgenstunden – künftig zu vermeiden.
Nach mehreren Vorführungen unterschiedlicher Geräte fiel die Entscheidung zugunsten eines Frontmähers, der den Anforderungen des Bauhofes in besonderem Maße entspricht. Die Maschinen wurden unter realen Einsatzbedingungen auf städtischen Flächen getestet. Dabei überzeugte insbesondere ein Modell mit einer 800-Liter-Sammelbox inklusive Schwenkverteiler, einer Hochentleerung bis zu 200 Zentimetern sowie einem Sammelmähwerk mit einer Arbeitsbreite von 130 Zentimetern.
Aus wirtschaftlicher und praktischer Sicht bietet das neue Gerät deutliche Vorteile. Die Sammelbox kann das Mähgut direkt auf ein Fahrzeug entleeren, wodurch Arbeitsabläufe beschleunigt und die Effizienz bei der Grünflächenpflege gesteigert werden. Den Zuschlag für die Lieferung des Frontmähers erhielt die Firma Noll aus Limburg. Die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes konnten das neue Gerät rechtzeitig zur Mähsaison 2026 in Empfang nehmen und setzen es bereits erfolgreich bei der Pflege der städtischen Grünanlagen ein.
„Mit der Investition stärken wir die Leistungsfähigkeit unseres Bauhofes und schaffen damit die Voraussetzungen für eine weiterhin zuverlässige und wirtschaftliche Pflege der öffentlichen Grünflächen“, schildert Bürgermeister Michael Ruoff.